Combo CAM

Combo CAM – Care About Music

Combo CAM

Das Ensemble Combo CAM - gegründet im Herbst 2016 - beschäftigt sich mit Barockmusik aus Frankreich, Italien, Spanien und Südamerika und mit Musik aus anderen Kulturkreisen. Viola Blache, Friederike Merkel, Babett Niclas, Antje Nürnberger, Martin Steuber und Hannes Malkowski lernten sich während ihres Studiums in Leipzig kennen.
Ihr erstes Programm "The Real Baroque Book" – Standards und andere geheime Hits des 17. Jahrhunderts aus Frankreich, Italien, Spanien und Südamerika – präsentierten sie beim Nachwuchswettbewerb SPIELWIESE des Kölner Festes für Alte Musik.
Für diesen Auftritt wagte sich das Ensemble auf kabarettistisches Gebiet und ließ die Kunstfigur Doris Meeresbüchner auf ihre ganz eigene, liebenswerte und komische Art durch das Programm führen. Combo CAM gewann diesen Wettbewerb und ist seitdem mit Doris Meeresbüchner Gast auf verschiedenen Festivals.

Combo CAM hat Lust Neues zu wagen, Alte Musik neu zu interpretieren und mit Ungewohntem zu kombinieren.

Zur Zeit arbeitet das Ensemble an einem Programm, welches sich mit dem Genie Leonardo da Vinci beschäftigt. Ebenso entsteht in Kooperation mit dem Bacharchiv Leipzig ein musikwissenschaftlich begleitetes Programm.

Reinschauen …

Reinhören …

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Diego Ortiz: Recercarda Segunda – Follia – Gaspar Sanz: Canarios

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Antoine de Boësset: A la fin cette bergere

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Girolamo Frescobaldi: Se l’aura spira tutta vezzosa – Andrea Falconiero: Passacalle

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aus Peru: Hancpachap Cussicuinin – aus Bolivien: Señora Doña María

Live-Aufnahmen

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Claudio Monteverdi
Sinfonia, Si dolce è’l tormento

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Anonym, Hrsg. Christophe Ballard
J’avois crû qu’en vous aymant

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Claudio Monteverdi
Quel sguardo sdegnosetto

Combo CAM

Reingehen …

Wann Wo
2019
05.06.19 20.00 Uhr XII. Internationale Sommerfestival Johann Heinrich von Thünen, Gottin
06.06.19 20.00 Uhr Kupfersaal, Leipzig
31.08.19 15.00 Uhr Fest für Alte Musik, Köln
01.09.19 17.00 Uhr Fürstenberg
02.09.19 20.00 Uhr Delphi Theater, Berlin
06.09.19 18.00 Uhr Prenzlau
15.09.19 20.00 Uhr Bach-Archiv Sommersaal, Leipzig
18.12.19 19.00 Uhr Honrs Erben, Leipzig
19.12.19 19.00 Uhr Ackerstadtpalast, Berlin
2020
17.05.20 20.00 Uhr Frankfurt/Main
Archiv - 2018
19.03.18 20.00 Uhr Kölner Fest für Alte Musik, ZAMUS, Köln
18.08.18 16.00 Uhr Klosterkonzerte Altfriedland, Altfriedland
19.08.18 16.00 Uhr Uckermärkische Musikwochen, Kirche Fergitz
12.10.18 19.00 Uhr Heinrich-Schütz-Musikfest, Kanonenhof Dresden

Formation …

Friederike Merkel

Friederike Merkel wurde 1992 in Göttingen geboren und besuchte das Musikgymnasium Schloss Belvedere, Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar. Bereits vor ihrem Musikstudium spielte sie erfolgreich zahlreiche Wettbewerbe. Im Frühjahr 2017 schloss sie ihr Blockflötenstudium bei Antje Hensel und Anna Januj an der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig ab. Ihre musikalische Arbeit umfasst sowohl alte als auch zeitgenössische Musik. Mit dem experimentellen Ensemble Soundtravelers ist sie Preisträgerin beim "D-Bü Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen 2017". Als Gast spielte sie bereits mit dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Pauliner Barockorchester, dem Leipziger Barockorchester und der Merseburger Hofmusik. Engagements führten sie zu Festivals wie „Bachfest“ in Leipzig, „Köthener Bachfesttage“, „Artbreit“ Festival und „Zamus – Festival für Alte Musik Köln“. Neben ihrer künstlerischen und pädagogischen Tätigkeit, beschäftigt sie sich intensiv mit barocker Musik der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas und ist seit April 2018 Doktorandin der Musikwissenschaft an der Universität der Künste in Berlin. Mehrere Forschungsreisen führten sie nach Bolivien und Chile.Mehrere Forschungsreisen führten sie nach Bolivien und Chile. Seit April 2018 promoviert sie an der Universität der Künste in Berlin im Fach Musikwissenschaft und beschäftigt sich in diesem Zuge intensiv mit barocker Musik der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas.

Viola Blache

Viola Blache Viola Blache wurde 1993 geboren und studierte in ihrer Heimatstadt Leipzig Alte Musik – Gesang bei Marek Rzepka und Yosemeh Adjei, sowie Barockviola bei Claudia Mende. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie in Florenz durch Susanna Rigacci, sowie in Meisterkursen mit Margreet Honig und Dorothee Mields. Aktuell setzt sie ihr Studium am Conservatorium van Amsterdam bei Xenia Meijer fort. Mit ihrer Spezialisierung auf Renaissance- und Barockmusik sang Viola Blache als Gastsolistin mit Ensembles für Alte Musik wie Concerto Grosso Berlin, Trio CordArte oder der Batzdorfer Hofkapelle und stand u.A. in der Titelrolle Ascanio in Pergolesis „Lo frate ‚nnamorato“ auf der Bühne (Guardiagrele Opera Festival, Italien). Zunehmend legt sie ihren Fokus jedoch auch auf die Interpretation zeitgenössischer Musik und ist beispielsweise in „De Blinden“, einer Produktion mit Musik von Jan Kuijken, am LOD muziektheater Gent zu hören. Viola Blache ist Finalistin und Preisträgerin des XX. Internationalen Bachwettbewerbs Leipzig 2016 und des Internationalen Telemann Wettbewerbs 2017. Sie ist außerdem Gründungsmitglied des preisgekrönten Vokalsextetts Sjaella und der Combo CAM. Bisher arbeitete sie mit Dirigenten wie Hans-Christoph Rademann, Philippe Herreweghe, Ed Spanjaard, Howard Arman oder Thomaskantor Gotthold Schwarz zusammen und sang solistisch unter anderem beim Bachfest Leipzig, dem Heinrich Schütz Musikfest Weißenfels, dem Musikfest Stuttgart und im Muziekgebouw Amsterdam. Neben ihrer solistischen Konzerttätigkeit singt Viola Blache außerdem mit dem Johann Rosenmüller Ensemble und im Collegium Vocale Gent.

Antje Nürnberger

Antje Nürnberger wurde in Leipzig geboren. Sie begann im Alter von 7 Jahren mit dem Cellospiel, zwei Jahre später wurde sie in die Begabten-Klasse der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ aufgenommen. Nach dem Kunst-Abitur führte sie ihre Ausbildung mit einem künstlerischen Studium bei Prof. Siegfried Pank fort. Zwischenzeitlich studierte sie ein Jahr an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Nach dem Staatsexamen folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Peter Bruns. Während des Studiums spielte sie als Substitutin 3 Jahre im Leipziger Gewandhaus-Orchester. 2004 ging sie an die Staatsoper „Unter den Linden“ / Staatskapelle Berlin unter Leitung von GMD Daniel Barenboim. Von 2003 bis 2014 wurde sie gleichzeitig als ständige Aushilfe im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin engagiert. Zahlreiche Konzerte als Kammermusikpartnerin führten sie u.a. nach London, Tokio und Paris. 2007 folgte ein Engagement als Vorspielerin und stellv. Solo-Cellistin bei den Nürnberger Philharmonikern / Staatstheater Nürnberg. Anschließend zog sie nach Basel und spielte u.a. als Aushilfe im Luzerner Sinfonieorchester. Von 2014–2017 absolvierte sie ein Masterstudium für Alte Musik bei Prof. Jan Freiheit (Akademie für Alte Musik Berlin). Seit Ende 2017 folgen Gamben-Studien. Sie spielte bereits als Gast bei Festivals wie den Köthener Bachfesttagen, dem Bachfest in Leipzig und den Leipziger Mendelssohnfesttagen. Sie ist Mitglied des Leipziger Barockorchesters, Solo-Cellistin der Kammerphilharmonie Leipzig, Gründungsmitglied des Ensembles Combo CAM und spielt u.a. mit dem Sächsischen Kammerchor und in Ensembles wie dem Sächsischen Barockorchester, dem Neuen Bachischen Collegium Musicum, als Aushilfe im MDR-Sinfonieorchester und in der Lautten Compagney.

Martin Steuber

Der Leipziger Martin Steuber ist ein gefragter Instrumentalist im Bereich Neuer - und Alter Musik. Als Gast in Ensembles (Ensemble Avantgarde, Ensemble Infinity, Zafraan Ensemble, ensembleKONTRASTE, KNM Berlin, Ensemble Resonanz, Münchener Kammerorchester, Deutsche Oper Berlin, Staatsorchester Braunschweig, Sinfonietta Leipzig, Gewandhausorchester, sowie Leipziger Barockorchester, Sächsisches Barockorchester, Leipziger Vocalconsort, ensemble collegio corona, Michaelis Consort, Pauliner Barockensemble u.a.) ist er regelmäßig als Gitarrist bzw. Lautenist tätig. Er spielte unter Dirigenten wie Stefan Asbury, Andris Nelsons, Riccardo Chailly, Kurt Masur, Ulf Schirmer, Gotthold Schwarz, und arbeitete mit Künstlern wie Jean - Pierre Drouet, Steffen Schleiermacher, Sarah Maria Sun, Helmut Lachenmann und Anderen. Engagements führten ihn zu Festivals wie »MDR-Musiksommer«, »Mendelssohn-Festtage«, „Bachfest“ in Leipzig, “Poznan Festival for contemporary music”, „ResonanzRaum Festival“ Hamburg, »Grame« Lyon, „Artbreit“ Festival; „Festspiele Mecklenburg – Vorpommern“; „Münchner Biennale“, „Zamus – Festival für Alte Musik Köln“ u.a.
Schwerpunkte seiner Arbeit bilden neben seinen Soloprogrammen das Duo steuber.öllinger; sowie die Ensembles „Tempus Konnex“, „Die Athleten“, und „Combo CAM“. Konzertreisen und Engagements führten ihn bislang durch ganz Deutschland und nach Spanien, Frankreich, Holland, Ungarn, Polen, Ukraine, Malta; sowie China, Japan und die USA. Sein Studium der Gitarre sowie Laute absolvierte Martin Steuber an der HMT Leipzig, HfM Weimar und HfM Würzburg, sowie an der UdK Berlin. Solistisch und im Ensemble ist er Preisträger und Finalist internationaler Wettbewerbe und hat Lehraufträge an der MLU Halle - Wittenberg sowie an der HMT Leipzig inne.

Babett Niclas

Babett Niclas wurde 1991 in Lüdenscheid geboren. Sie studiert an der Musikhochschule Mendelssohn-Bartholdy Leipzig in der Klasse Ursula Heins. Sie studierte außerdem in der classic harp class und traditional harp class am Royale Conservatoire in Glasgow bei Pippa Tunnell, Sharron Grifiths und Heather Downie. Zuvor studierte sie Musik und Deutsch auf Lehramt, legte ihre Lehrpraxis in Tonsatz/Hörerziehung Fachmethodik ab und war Studentin in Improvisation bei Tilo Augsten. Babett ist mit dem experimentellen Ensemble Soundtravelers Preisträgerin beim "D-Bü Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen 2017" als auch Solo beim Wettbewerb des Verbands der Harfenisten in der Kategorie "VDH-Open 2018". Sie ist seit 4 Jahren Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung, wurde mehrfach vom bayerischen Musikrat gefördert und konnte Erfolge bei Jugendmusiziert-Wettbewerben auf Bundesebene verzeichnen. Die Harfenistin spielt neben Soloauftritten regelmäßig in verschiedenen Orchestern und pflegt eine ausgiebige Beschäftigung mit Kammermusik. Mit dem Traversflötisten Barnabas Herrmann gründete sie das Duo FLAUTH, in dem sie sich auf experimentelle Weise der Folklore aus Nordwest- und Südosteuropa widmen. Neben ComboCAM widmet sie sich auch in der Barock-Formation La Moresca der Alten Musik.

Hannes Malkowski

Hannes Malkowski wurde 1986 in Halle/Saale geboren. Seine musikalische Ausbildung begann im Fach Schlagzeug am Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ in Halle. Seit 2012 studiert er Percussion und Schlagzeug im Fachbereich Jazz/Pop der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Axel Schüler und Peter A. Bauer. Er ist Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend jazzt" mit dem „Halle Percussion Ensemble“, mit welchem er u.a. Konzertreisen nach China, Taiwan und Rumänien unternahm. Seine musikalische Arbeit ist vielseitig und umfasst lateinamerikanische und afrikanische Musik ebenso, wie die Musik des Orients, Flamenco, Alte Musik und Jazz, Rock und Pop,. Er spielt als Perkussionist im „Halle Percussion Ensemble“, mit der Salsaband „Mayoretta“, mit „Alma de Arrabal“ Tango und bei „Combo CAM“. Er arbeitet regelmäßig mit Chören zusammen (u.a. mit dem Kinder- und Jugendchor der Oper Leipzig, dem Gewandhauskinderchor und dem Vocalconsort Leipzig) und ist ein gefragter Gastmusiker. Bevor er sich voll und ganz der Musik verschrieb, studierte Hannes Philosophie, Latein und Geschichte an der MLU Halle-Wittenberg.

Doris Meeresbüchner

Doris Meeresbüchner, gebürtige Roschersheimerin, ist überall dort, wo andere Leute nicht sind- und das genau im richtigen Moment. Sie hat alles im Blick, zu einigen Sachen sogar eine Meinung und lässt keine Gelegenheit verstreichen diese öffentlich zu äußern. Junge Menschen und alte Musik liegen ihr genauso am Herzen wie alte Menschen und neue Musik- aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Sie weiß, wie man mit den Leuten redet und das ist schon so manches Mal ganz hilfreich gewesen. Doris Meeresbüchner glaubt daran, dass Musik den Menschen in seiner Ursehnsucht trifft, sich wahrhaft miteinander zu verbinden. Dazu hat sie eine Vision: Menschen aller Generationen tanzen auf den Straßen und Gassen der ganzen Welt ausgelassen und fröhlich zu den Klängen einer Folia…. (Bis es soweit ist, tanzt Doris Meeresbüchner erst mal alleine.)

Combo CAM

Programme

The Real Baroque Book

Standards und andere geheime Hits des 17. Jahrhunderts aus Frankreich, Italien, Spanien und Südamerika

Wenn mich allein lässt, was ich liebe...

Ein szenisches Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Tomás Torrejón de Velasco, Francesca Caccini, Giovanni Legrenzi, John Dowland, Henry Purcell, sowie sephardischen, israelischen und südamerikanischen Liedern

Weihnachten mit Doris

Weihnachtsmusik aus der ganzen Welt