Combo CAM Szene

Combo CAM – Care About Music

Combo CAM Instrumente

Die Combo CAM ist eine junge Kammermusikformation, die sich im Herbst 2016 in Leipzig gegründet hat und sich vorwiegend mit Barockmusik aus Frankreich, Italien, Spanien und Südamerika beschäftigt. Viola Blache (Gesang, Barockviola), Friederike Merkel (Blockflöten), Hélène Nassif (Barockharfe), Martin Steuber (Barockgitarre, Theorbe, Charango), Antje Nürnberger (Barockcello) und Hannes Malkowski (Perkussion) lernten sich während ihres Studiums in Leipzig kennen. Ihr erstes Programm The Real Baroque Book – Standards und andere geheime Hits des 17. Jahrhunderts aus Frankreich, Italien, Spanien und Südamerika präsentierten sie im April beim Nachwuchswettbewerb SPIELWIESE des Kölner Festes für Alte Musik. Für diesen Auftritt wagte sich das Ensemble auf kabarettistisches Gebiet und lies die Kunstfigur Doris Meeresbüchner auf ihre ganz eigene, liebenswerte und komische Art durch das Programm führen. Combo CAM gewann den Wettbewerb und ist nun mit der Vorbereitung weiterer Konzerte mit The Real Baroque Book und Doris Meeresbüchner, sowie mit der Erarbeitung eines neuen Konzertprogrammes beschäftigt. Für die Zukunft sind Programme geplant, die das Repertoire auf außereuropäische Musik erweitern und arabische, israelische und noch mehr südamerikanische Alte Musik zum Klingen bringen sollen. Als Kontrast dazu wird Doris Meeresbüchner das Programm pantomimisch begleiten.

Combo CAM hat Lust Neues zu wagen, auf hohem Niveau Alte Musik neu zu interpretieren und mit Ungewohntem zu kombinieren.

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Neue Aufnahmen

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Diego Ortiz: Recercarda Segunda – Follia – Gaspar Sanz: Canarios

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Antoine de Boësset: A la fin cette bergere

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Girolamo Frescobaldi: Se l’aura spira tutta vezzosa – Andrea Falconiero: Passacalle

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aus Peru: Hancpachap Cussicuinin – aus Bolivien: Señora Doña María

Live-Aufnahmen

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Claudio Monteverdi
Sinfonia, Si dolce è’l tormento

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Anonym, Hrsg. Christophe Ballard
J’avois crû qu’en vous aymant

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Claudio Monteverdi
Quel sguardo sdegnosetto

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Formation …

Friederike Merkel

Friederike Merkel wurde 1992 in Göttingen geboren. Bereits im Alter von 4 Jahren begann sie regelmäßig Musik zu machen. Sie lernte Blockflöte, Klavier und Geige. Von 2008 bis 2011 besuchte sie das Musikgymnasium Schloss Belvedere, Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar, wo sie ihr Abitur ablegte. Sie spielte erfolgreich zahlreiche Wettbewerbe und trat schon früh in Konzerten auf. Im Frühjahr 2017 schloss sie ihr Studium bei Antje Hensel und Anna Januj an der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig mit dem Prädikat „Sehr gut“ im Hauptfach Blockflöte ab. Neben dem Studium der Blockflöte widmet sie sich auch dem Traversflöten- und Cembalospiel. Seit März 2017 nimmt sie Dulzianunterricht bei Györgyi Farkas. Zusätzlich zu ihrem künstlerischen Abschluss verfügt sie über eine pädagogische Profilierung. Sie unterrichtet Klavier und Blockflöte und tritt regelmäßig solistisch, in verschiedenen Kammermusikformationen und mit den selbst gegründeten Ensembles „Patuca“, „SospirAtem“ und „Combo CAM“ auf. Ihr Repertoire umfasst Musik des 12. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Mehrere Forschungsreisen zum Thema „Barockmusik der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas“ führten sie nach Bolivien und Chile.

Viola Blache

Viola Blache wurde 1993 in Leipzig geboren und lernte in ihrer Kindheit Geige, Klavier und Bratsche. Ihre erste gesangliche Ausbildung erhielt sie bei Adelheid Vogel. Seit Herbst 2013 studiert sie Alte Musik - Gesang bei Marek Rzepka mit Nebenfach Barockviola bei Claudia Mende an der HMT „Felix Mendelssohn-Bartholdy“, Leipzig. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie in Florenz durch Susanna Rigacci und Cristiano Manzoni. Erfahrungen als Solistin sammelte Viola Blache vor allem im Bereich der Kirchen- und Kammermusik, in Oratorien und im Musizieren unzähliger Werke von J. S. Bach. Sie trat solistisch unter anderem im Gewandhaus zu Leipzig auf und sang bei Festivals wie dem Bachfest Leipzig oder dem Heinrich Schütz Musikfest Weißenfels. Weiterhin wirkte sie bei verschiedenen Musiktheaterproduktionen mit. Viola Blache wurde Finalistin der Early Music Vocal Competition „Canticum Gaudium“ Poznán (Polen) und ist Preisträgerin des XX. Internationalen Bachwettbewerbs Leipzig 2016, sowie des Telemann-Wettbewerbs Magdeburg 2017. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des Vokalsextetts „Sjaella“, welches seit 2005 besteht und auf nationalen und internationalen Bühnen gastiert. Sjaella hat verschiedene internationale Wettbewerbe gewonnen, vier CDs produziert und ist regelmäßig in Funk- und Fernsehen präsent. Weiterhin singt Viola Blache im Collegium Vocale Gent unter Leitung von Philippe Herreweghe und musiziert mit Ensembles der Alte-Musik-Szene wie dem Johann-Rosenmüller Ensemble, Ensemble 1684 und der von ihr gemeinsam mit Studienkollegen gegründeten Combo CAM.

Antje Nürnberger

Antje Nürnberger wurde 1979 in Leipzig geboren. Im Alter von 7 Jahren begann sie mit dem Cellospiel. Sie erhielt ihre musikalische Grundausbildung in der Förderklasse HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“, Leipzig und führte dort ihre Ausbildung mit einem künstlerischen Studium bei Prof. Siegfried Pank fort. Nach dem Staatsexamen mit dem Prädikat „Sehr gut“ folgte ein Aufbaustudium bei Prof. Peter Bruns in Dresden. Währenddessen spielte sie drei Jahre als Substitutin im Leipziger Gewandhaus-Orchester. Anschließend ging sie nach Berlin an die Staatsoper „Unter den Linden“ und spielte über zwei Jahre unter GMD Daniel Barenboim, gleichzeitig wurde sie als ständige Aushilfe im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin engagiert. Es folgte ein Engagement als Vorspielerin, später stellvertretende Solo-Cellistin am Staatstheater Nürnberg. Anschließend lebte sie in Basel und arbeitete im Sinfonie-Orchester Luzern. Von 2014 bis 2017 absolvierte sie ein Masterstudium für Alte Musik und 4- und 5-saitiges Barockcello bei Prof. Jan Freiheit (Akamus Berlin). Sie ist Mitglied des Leipziger Barockorchesters und des Ensembles „Combo CAM“. Zahlreiche Konzerte als Kammermusikpartnerin diverser renommierter Ensemble führten sie unter anderem nach London, Tokio und Paris. Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester (DSO) Berlin nahm sie an mehreren Rundfunk-und Fernseh/ DVD-Produktionen teil.

Martin Steuber

Martin Steuber wurde 1980 in Leipzig geboren. Er studierte klassische Gitarre in Leipzig, Weimar (bei Prof. Monika Rost), und Würzburg (bei Prof. Jürgen Ruck). Von 2014 – 2017 studierte er Laute, Theorbe, Barockgitarre an der UdK Berlin bei Björn Colell. Martin Steuber spielte als Solist bei Festivals wie „MDR–Musiksommer“, „Mendelssohn-Festtage“, „Grame Lyon“, „Poznan Festival for contemporary music“. Er erhält regelmäßig Engagements im Bereich Neuer und Alter Musik; u.a. mit Ensemble Avantgarde, Ensemble Infinity, Zafraan Ensemble, ensembleKONTRASTE, KNM Berlin, Münchner Kammerorchester, Sinfonietta Leipzig, Gewandhausorchester, Schauspiel Leipzig, Deutsche Oper Berlin, Bielefelder Symphoniker sowie beim Leipziger Barockorchester, Leipziger Vokalconsort, ensemble collegio corona, Michaelis Consort u.a.. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden das Duo steuber.öllinger, sowie die Ensembles „Tempus Konnex“, „Athleten“, sowie „Combo CAM“. Konzerte führten ihn durch ganz Deutschland, nach Spanien, Frankreich, Holland, Ungarn, Polen, China, Japan und die USA. Er ist Preisträger und Finalist internationaler Wettbewerbe und hat Lehraufträge an der Martin-Luther-Univerität Halle-Wittenberg und an der HMT Leipzig inne.

Hélène Nassif

Hélène Nassif wurde 1986 in Paris/Frankreich geboren und erhielt bereits als Kind eine breitgefächerte musikalische Ausbildung. Als junge Harfenistin wurde Hélène Nassif in das besondere Förderprogramm für junge Talente in der Harfenklasse von Marielle Nordmann am Pariser Conservatoire aufgenommen. Später studierte sie Harfe an der Züricher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Catherine Michel und schloss dieses Studium mit dem Prädikat „Sehr Gut“ im Juni 2010 ab. Im Juni 2014 absolvierte Sie ein Masterstudium für Alte Musik/Hauptfach Continuo an der Hochschule für Künste im Bremen mit dem Prädikat „Sehr Gut“. Sie hat mehrere Preise bei wichtigen internationalen Wettbewerben gewonnen (u.a. dreimal 1. Preis beim Wettbewerb „Union des Femmes Artistes et Musiciennes“, 3. Preis 1999 beim „Concours International de Musique de Chambre in Arles“, 2. Preis beim « Camac Harp Competition“ 2005 in London, „Prix d’Honneur“ (über dem 1. Preis) beim „Concours International Léopold Bellan“ 2006). Aufnahmen mit Hélène Nassif entstanden für die Fernsehsender TF1 (Abendmagazin des 1. Französischen Fernsehens) und ARD (Mittagsmagazin), Rundfunkaufnahmen für Radio France, SWR, WDR u.a. sowie CD-Aufnahmen mit Helmuth Rilling.

Hannes Malkowski

Hannes Malkowski wurde 1986 in Halle/Saale geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Fach Schlagzeug am Konservatorium „Georg Friedrich Händel“ in Halle. Seit 2012 studiert er Percussion und Schlagzeug im Bereich Jazz/Pop an der HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Axel Schüler und Peter A. Bauer. Zahlreiche Aufritte in verschiedensten Formationen führten ihn u.a. nach China, Taiwan und Rumänien. Seine musikalische Arbeit ist sehr vielfältig und umfasst lateinamerikanische und afrikanische Musik, Rock, Pop, Flamenco, Alte Musik und Jazz. Er spielt als Perkussionist im „Halle Percussion Ensemble“, mit der Salsaband „Mayoretta“, in einem Popduo mit der Leipziger Sängerin Bianca Aristia, in der Akustik-Rockband „Mi-Scha“, mit „Alma de Arrabal“ (Tangomusik), in der Mittelalterband „Spilwut“ und bei „Combo CAM“. Des Weiteren arbeitet er regelmäßig mit Chören zusammen (u.a. mit dem Kinder- und Jugendchor der Oper Leipzig, dem MDR Kinderchor, dem Gewandhauskinderchor und dem Vocalconsort Leipzig) und unterrichtet an der „Musik- und Kunstschule Clara Schumann“ in Leipzig.

Doris Meeresbüchner

Doris Meeresbüchner, gebürtige Roschersheimerin, ist überall dort, wo andere Leute nicht sind- und das genau im richtigen Moment. Sie hat alles im Blick, zu einigen Sachen sogar eine Meinung und lässt keine Gelegenheit verstreichen diese öffentlich zu äußern. Junge Menschen und alte Musik liegen ihr genauso am Herzen wie alte Menschen und neue Musik- aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Sie weiß wie man mit den Leuten redet und das ist schon so manches Mal ganz hilfreich gewesen. Doris Meeresbüchner glaubt daran, dass Musik den Menschen in seiner Ursehnsucht trifft, sich wahrhaft miteinander zu verbinden. Dazu hat sie eine Vision: Menschen aller Generationen tanzen auf den Straßen und Gassen der ganzen Welt ausgelassen und fröhlich zu den Klängen einer Folia…. (Bis es soweit ist, tanzt Doris Meeresbüchner erst mal alleine.)

Combo CAM Szene

Combo CAM: The Real Baroque Book

Standards und andere geheime Hits des 17. Jahrhunderts aus Frankreich, Italien, Spanien und Südamerika

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Spanien

Diego Ortiz
(1510 – 1570)
Recercarda Segunda
Improvisation
über das Follia-Thema

Gaspar Sanz
(1640 – 1710)
Canarios

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Italien

Girolamo Frescobaldi
(1583 – 1648)
Se l’aura spira tutta vezzosa

Andrea Falconiero
(1586 – 1656)
Passacalle

Giulio Caccini
(1551 – 1618)
Amarilli mia bella

Claudio Monteverdi
(1567 – 1643)
Sinfonia
Si dolce è’l tormento
Quel sguardo sdegnosetto
Improvisation
einer Ciaccona

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Frankreich

Anonym, Hrsg. Christophe Ballard
(1641 – 1715)
J’avois crû qu’en vous aymant

Michel Lambert
(1610 – 1696)
Ombre de mon amant

Antoine de Boësset
(1587 – 1643)
A la fin cette bergere

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Südamerika

Anonym
(18. Jhd.), Peru,
Tonada la Lata

(Beginn 17.Jhd.), Peru
Hancpachap Cussicuinin

(Ende 17. Jhd.), Bolivien
Señora Doña María

(18. Jhd.), Peru,
Tonada el Diamante
Cachua serranita